BotschafterInnen
Viele Prominente aus Sport, Kultur und Medien unterstützen die "Weiße Feder" und setzen so ein starkes Zeichen gegen Gewalt. Hier findest du alle prominenten BotschafterInnen und ihre Statements zur "Weißen Feder".
Stefano Bernardin, Schauspieler
Gewalt ist immer ein Ausdruck von Schwäche, und zwar der hässlichste und unfairste. Wer Gewalt ausübt, hat keinen Humor, und wer keinen Humor hat, vergeudet sein Leben.
Jocelyn Blanchard, Kapitän FK Austria
Es gibt nicht viele Dinge, die eine so große Breitenwirkung haben wie der Sport, speziell der Fußball. Hier finden viele Jugendliche Freunde und Idole, aber auch ihren Platz und ihre Position in einer Gruppe, in einem gemeinsamen Team. Am Spielfeld bin ich selbst tagtäglich mit hitzigen Situationen, umstrittenen Entscheidungen, Emotionen und Rivalität konfrontiert. Wie wir als Sportler den gemeinsamen Umgang in diesen Momenten leben, hat eine enorme Vorbildwirkung. Umso wichtiger ist es, Gewalt und Aggression als vermeintliche Lösung völlig auszuschließen. Wir müssen diese entscheidenden Momente noch bewusster gestalten, als Kapitän einer Mannschaft auf dem Platz und als Unterstützer einer Initiative wie der "Weißen Feder"!
Christoph Feurstein, Journalist ORF
Fairness bedeutet für mich: gleiche Chancen für alle Schülerinnen und Schüler, egal mit welchem sozialen Hintergrund. Wer sozial benachteiligt ist, wird ausgegrenzt.
Herbert Föttinger, Schauspieler, Theaterdirektor
Wer nicht diskutieren kann, schlägt. Gewalt bedeutet armselige Feigheit und verzweifelte Dummheit. Gegen den Kurzschluss im Kopf: Hirn einschalten statt den Arm ausfahren.
Garish, Musiker
Beschämend, dass ausgerechnet die Jüngsten unter uns nicht vor Gewaltbereitschaft und deren Folgen gefeit sind - denn sie erschüttern das Vertrauen in unsere Gesellschaft. Wäre jenen Menschen bewusst, welche Wucht und Auswirkungen Gewalt mit sich bringt, dann müsste offensichtlich sein, welch sinnlose und traurige Machtdemonstration das ist.
Maya Hakvoort, Musicalstar
Ich bin der Meinung, dass Schulen ein gutes Programm bieten sollten, damit Kinder ihre Unruhe und ihr Aggressionspotenzial abbauen können, anstatt es aufzubauen. Es liegt großteils an den Pädagogen, wie sie das gestalten. Sport und Teamwork, Kreativität und musikalische Aktivitäten können sehr wohl zum Wohlbefinden innerhalb einer Gruppe beitragen. Natürlich ist es auch zuhause wichtig, dass die Kinder ihre Mitte finden und sich aufgehoben fühlen. Ausgrenzung durch Kulturunterschiede macht es für Kinder nicht einfacher - es sollte aber eine Bereicherung für eine Schule darstellen, dass man lernt, mit verschiedenen Kulturen umzugehen und ihre Besonderheiten kennen zu lernen. Die Medien - vor allem Fernsehen und Internet - müssen altersgerecht eingesetzt und begrenzt werden. Eine gute Grenze und Struktur gibt Freiheit und Klarheit statt Einschränkung. Ich bin sehr traurig, dass es Gewalt in der Schule gibt, und ich wünsche mir von der Politik ein Überprüfungssystem für alle Schulen.
Jimmy Hoffer, Fußballspieler SK Rapid
Als Sportler sind wir für viele junge Menschen große Vorbilder. Das ist eine Verantwortung der wir uns nicht entziehen dürfen. Gerade das Thema Jugendgewalt ist auch im Fußball sehr brisant. Mit der "Weißen Feder" möchte ich ein Zeichen setzen, dass Gewalt in welcher Form auch immer nicht O.K. ist, nicht im Stadion und nicht in der Schule. Wenn schon kicken, dann mit Ball.
Steffen Hofmann, Kapitän SK Rapid
Am Spielfeld kommen wir täglich in Situationen, in denen Fair Play angesagt ist, und klarerweise muss Fair Play nicht nur im Fußball gelten, sondern im Sport genauso, wie in der ganzen Gesellschaft. Ich bin mir meiner Vorbildwirkung vor allem gegenüber jungen Fans bewusst und möchte sie davon überzeugen, dass Gewalt nicht cool ist und niemals zu einer Lösung führt deshalb trage ich die "Weiße Feder" als sichtbares Zeichen gegen Jugendgewalt. Mein Lebensmotto lautet: Behandle andere immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest! Das schließt Gewalt von vornherein aus.
Dr. Martina Leibovici-Mühlberger,
Ärztin, Psychotherapeutin, KURIER Familycoach
Gewalt bedeutet für mich die schrecklichste Bankrotterklärung zivilisierter Kommunikation. Gewalt hinterlässt vielfältige Narben, die uns auf ewig eingebrannt sind und unser Weltbild mitbestimmen. Als ARGE Erziehungsberatung bilden wir Berater aus, die unterstützend und helfend gegen die mannigfachen Facetten von innerfamiliärer wie außerfamiliärer Gewalt eintreten. Dass sich Schule, einer der heutigen Hauptsozialisationsorte der Zukunftsgeneration bewusst dieses fundamentalen Themas annimmt, ist eine große Chance - denn der Weltfrieden von morgen beginnt im Klassenzimmer von heute!
Karl Markovics, Schauspieler
Ich halte es für eine Schande, dass man sich gegen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche noch extra engagieren muss. Dass nicht jeder von sich und aus einem natürlichen Instinkt heraus etwas dagegen unternimmt. Aber Schande hin oder her, davon haben die Opfer nichts. Nicht selten werden aus ihnen die späteren Täter. So schließt sich der Kreislauf der Gewalt. Her mit einem Kreislauf gegen die Gewalt. Weg mit der Watschen!
Lukas Perman, Musicalstar
Neben dem Zuhause ist die Schule der bedeutendste Ort, an dem junge Menschen geprägt werden. Die Narben, die Kindern in diesen Jahren zugefügt werden oder die sie sich gegenseitig zufügen, bleiben ein Leben lang und können sich weiter auf die nächste Generation übertragen. Der Kreislauf muss da unterbrochen werden, wo es noch geht. Im Fundament für das restliche Leben: der Kindheit.
Frankie Schiemer, Fußballspieler FK Austria
Als ich darauf angesprochen wurde, war ich sofort bereit, die Initiative "Weiße Feder" zu unterstützen! Gerade als junger Sportler, der regelmäßig in der Öffentlichkeit steht, habe ich große Verantwortung. Es ist für mich selbst nicht immer leicht, ein Vorbild für viele junge Fans und Menschen zu sein. Es ist mir in diesem Zusammenhang aber umso wichtiger, das richtige Signal, keine Toleranz für Gewalt abzugeben. Wenn Kinder und Jugendliche zuhause, vor dem Computer oder auch wenn sie sich Fußballspiele ansehen, erleben, dass Konflikte mit der Faust gelöst werden, werden sie sich wahrscheinlich später im Freundeskreis oder auch in der Schule nicht anders verhalten. Eltern, Lehrer oder wir Sportler, einfach alle, die Einfluss auf junge Menschen haben, müssen deutlich zeigen, dass Konfliktbewältigung nur ohne Einsatz von Gewalt zu einer guten Lösung führen kann!
Rainer Schönfelder, Schirennläufer
Wenn wir uns selbst und anderen erlauben, zu bleiben, wer wir sind, während wir werden, wer wir werden können dann ist Respekt der Effekt und dann hat Fairness die faire Chance, die sie verdient.
Marjan Shaki, Musicalstar
Warum die Kids Gewalt an Schulen oder überhaupt anwenden, liegt meiner Meinung nach an der Angst und Unwissenheit vor Fremdem und Andersartigem, die die Verantwortlichen, also vor allem die Eltern, in ihrer Aufklärungsarbeit miteinbeziehen sollten. Gewalt wird meist durch Unwissenheit und Angst hervorgerufen, die es endlich einmal zu bewältigen gilt.





