Gewaltprävention an österreichischen Schulen
Im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kultur wurde
basierend auf der einschlägigen Literatur sowie auf intensiven
Gesprächen mit MitarbeiterInnen des Unterrichtsministeriums eine
Generalstrategie zur Gewaltprävention entwickelt.
Sowohl die Entwicklung des Strategieplans als auch die Umsetzung der Generalstrategie wurde unter drei zentrale Perspektiven gestellt. Diese lauten:
- Integration der verschiedenen Stakeholdergruppen. Das umfasst alle Gruppen, die einen Beitrag zur Gewaltprävention in Schule und Kindergarten leisten können. Diese werden im Rahmen des Strategieplans als Partner bezeichnet.
- Austausch mit internationalen ExpertInnen aus Ländern (Norwegen, Kanada), in denen bereits nationale Strategien zur Gewaltprävention entwickelt und umgesetzt wurden.
- Anwendung von theoretisch basierten und wissenschaftlich evaluierten Präventionsprogrammen.
Darauf aufbauend wurden folgende drei zentrale Ziele formuliert:
- Förderung von Sensibilität und Wissen über die verschiedenen Formen von Gewalt.
- Förderung von sozialen Kompetenzen sowie von Kompetenzen und Strategien mit Gewalt umzugehen.
- Förderung von Verantwortlichkeit und Zivilcourage.
Der Strategieplan enthält eine Darstellung der Inhalte, eine
Beschreibung der Partner und ihrer Verantwortlichkeiten, ein Konzept
für den zeitlichen Ablauf der verschiedenen Maßnahmen sowie eine
Darstellung der konkreten Programme, die für Schulen und Kindergärten
empfohlen werden.


