Aktuelles

Die Weiße Feder - gemeinsam für Fairness und gegen Gewalt

Die „Weiße Feder“ will uns zeigen, dass Gewalt nicht notwendig ist. Sie will dir als Jugendlicher eine Hilfe, eine Stütze sein.
Die „Weiße Feder“ bekommt aus verschiedenen Orten Unterstützung, von Prominenten bis zu Schulen die ihr Bestes geben, um die „Weißen Feder“ zu unterstützen und weiter bekannt zu machen.

Mit den „Weiße Feder“ Buttons kann jeder ein/e Botschafter/in sein.
Setzte ein Zeichen gegen Gewalt, denn diese hat keinen Platz in unseren Schulen. Hilf anderen durch deine Unterstützung!

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Das Team der "Weißen Feder" bedankt sich bei den KURIER-Schülerinnen und Schülern des Brigittenauer Gymnasiums, Klasse 6H, für die engagierte Mitarbeit im Rahmen des Relaunchs der SchülerInnen-Seite von www.weissefeder.at.

Das Brigittenauer Gymnasium

 

 

KURIER

 


 

Was kann ich gegen Gewalt tun?


Abgedroschen, aber wahr: Gewalt ist keine Lösung.
Auch wenn du selbst nicht Opfer oder Verantwortlicher für Gewalt oder Mobbing bist, kannst du eine entscheidende Rolle spielen. So wie du wahrscheinlich selbst weißt kann es in einer Klassengemeinschaft schnell einmal zu Auseinandersetzungen oder Meinungsverschiedenheiten kommen. Diese können sich leicht zu Streitereien und Konflikten entwickeln welche manchmal sogar mit Gewalt enden.
Durch richtiges Verhalten und rechtzeitiges Einschreiten kannst du helfen Gewalt und Mobbing in deinem Umfeld zu vermeiden.

Nicht Verstärken von Gewalt- und Mobbingvorfällen

Ein erster wichtiger Schritt ist, dass du und deine Mitschüler dem Täter signalisiert, dass ihr Gewalt und Mobbing nicht gut findet. Denn wenn der Täter alleine, ohne Unterstützung für seine Taten dasteht, wird er sich bald nicht mehr so mutig vorkommen und wird vielleicht sogar merken, dass es nicht in Ordnung ist andere Leute körperlich als auch seelisch zu verletzen.

Wenn ihr also in eurer Klasse gerade einen Mobbingvorfall habt, unterstützt den Täter nicht mit Anfeuerungen oder ermutigendem Geklatsche sondern zeigt klar und deutlich, dass das, was er gerade tut falsch ist und ihr es nicht für gut haltet. Falls es in eurer Klassengemeinschaft schon so weit fortgeschritten ist, dass sogar Gewalt angewendet wird, solltet ihr schleunigst eingreifen und am besten einen Erwachsenen mit einbeziehen um den Streit zu schlichten und weitere solche Vorfälle vermeiden zu können.
Vergesst nicht, jeder eurer Mitmenschen verdient Respekt und sollte nicht herablassend behandelt werden, ihr würdet das auch nicht wollen!

Eingreifen im Ernstfall

Wenn du Gewalt und Mobbing beobachtest ist es wichtig, dass du diese, so schnell wie möglich, zu stoppen versuchst. Am besten suchst du dir dazu Hilfe bei Mitschülern und Kollegen, so habt ihr mehr Macht gegenüber der Gewalt. Bitte lass es dir nicht gefallen, falls du selbst gemobbt wirst.
Sprich mit Vertrauenspersonen darüber und versuch mit deinen Freunden den Streit zu schlichten. Wenn es wirklich extrem wird, habt keine Angst einen Erwachsenen darüber zu informieren. Denn das ist auf keinen Fall feige sondern sehr mutig und klug!
Hab keine Angst davor, etwas dagegen zu tun, denn du bist nicht allein. Falls du niemanden hast mit dem du reden kannst, gibt es die „147 Rat auf Draht“-Hotline, bei der du kostenlos anrufen und mit netten Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartnern über deine Probleme und Sorgen reden kannst.

Hilfe von Erwachsenen (LehrerInnen, Eltern, etc.) holen

Erwachsene genießen vor allem in Schulen höhere Autorität und haben daher „Mehr zu sagen“.
Sie können persönlich helfen oder wissen meist den richtigen Weg Hilfe zu bekommen.
Schulprofessoren wissen in den meisten Fällen mit Mobbing und Gewalt umzugehen.

Teilnahme an einem Peer Support Programm

Es gibt einige Angebote an Peer Support Programmen, in denen du und deine Klassenkammeraden lernen könnt, wie ihr mit Gewalt und Mobbing umgehen und es verhindern könnt. Solche Kurse bieten sich sehr gut für Klassen an, die auffällig für Konflikte oder Streitigkeiten sind. So könnt ihr alle zusammen herausfinden was ihr dagegen machen könnt. Und vielleicht entwickelt sich ja dadurch ein angenehmes Klima in eurer Gemeinschaft.