Aktuelles

Vorgehen im Ernstfall

Es ist notwendig, dass die Schule eine Vorgehensweise für die Arbeit mit einzelnen, bereits auffälligen Schülerinnen und Schülern für den Ernstfall ausarbeitet, um für Gewalt und Mobbing-Vorfälle gerüstet zu sein. Diese Vorgehensweise sollte in der Schule allen Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern bekannt sein.

Die Hauptaufgaben der Schule bei der Arbeit mit einzelnen, bereits auffällig gewordenen Schülern und Schülerinnen bestehen darin, den vorliegenden Sachverhalt möglichst genau zu untersuchen und dann darauf aufbauend Gespräche zu führen. Die Art der Gesprächsführung unterscheidet sich in Abhängigkeit davon, ob der Sachverhalt aufgrund von reaktiver Aggresssivität (= Wut) oder proaktiver Aggressivität (= Dominanzstreben, Mobbing, Gewalt) durchgeführt wird.

Alle weiteren Maßnahmen (z.B. Therapien) müssen von schulexternen ExpertInnen (z.B. PsychologInnen, KinderpsychiaterInnen) durchgeführt werden. Die Aufgabe der Schule besteht darin, die betreffenden SchülerInnen an weitere Stellen zu verweisen und Gesprächstermine (z.B. mit SchulpsychologInnen) zu vermitteln.